Was ist eigentlich Hydrotherapie?

Erfrischend und wohltuend zugleich: Die Hydrotherapie ist als einfache, medizinische Maßnahme wie auch als heimische Wellnessbehandlung ein wahres Wundermittel. Aber was ist der Ursprung der nassen Behandlung und wie wenden wir sie an?


Schon die alten Römer wussten die heilende Wirkung des Wassers zu schätzen und auch Naturheilkundler, wie Vincent Prießnitz und Sebastian Kneipp, entwickelten Behandlungsmethoden, die auf kühlem wie auch warmem Wasser basierten. Kneipp, der sich intensiv mit Naturheilkunde auseinandersetzte, nutzte die Hydrotherapie als Mittel, um seine „Fünf Säulen Lehre“ umzusetzen.

  • Wasser
  • Pflanzen
  • Bewegung
  • Ernährung
  • Innere Balance

Tägliche Wechselduschen haben diverse positive Effekte auf unseren Körper – also, kaltes Wasser marsch!

Basierend auf dieser alternativen Philosophie gelinge es laut Kneipp, Krankheiten effektiv vorzubeugen. Das Wasser diene dabei als wichtigste Säule: Durch gesetzte Kalt-Warm-Temperaturreize können chronische Beschwerden behandelt und Körperfunktionen stabilisiert werden. Zudem diene die Behandlung der Vorbeugung, Rehabilitation und Regeneration.

Wasser als Allround-Therapie

Warmes Wasser weitet die Blutgefäße, kaltes verengt sie. Das Wechselduschen hat also diverse Effekte auf unseren Körper! Es sorgt dafür, dass unsere Muskeln besser durchblutet werden, was wiederum zu einem angeregten Stoffwechsel führt. Auch bei einem Venenleiden können die Warm-Kalt-Güsse therapieren und machen müde Beine wieder munter.

Kaltes Wasser verschließt nicht nur die Poren und verhilft so zu einem reinen und rosigen Hautbild. Es besitzt zudem einen höheren Sauerstoffgehalt, weshalb es entgiftend und entsäuernd wirkt.

Der Wechseldusche wird sogar eine vorbeugende Wirkung mehrerer Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs und Tumoren, zugeschrieben.

Quelle: www.zentrum-der-gesundheit.de